Beerdigung

Der Tod ist etwas, das uns zutiefst erschüttert - egal ob jemand nach langer Krankheit stirbt, ob lebenssatt, noch mitten im Leben stehend oder durch Suizid. Für diejenigen, die zurückbleiben in dieser Welt ist es oft unsagbar schwer, diesen Menschen zu verabschieden und neu in ein Leben zu finden, in dem das miteinander geteilte Leben nur noch eine Erinnerung ist. Was Angehörige in dieser Zeit erleben, ist ganz unterschiedlich. Doch vielen tut es gut, einfach erzählen zu können – was sie im Moment bewegt, wie die letzte Zeit vor dem Tod ihres Angehörigen war, wie sich die gemeinsame Lebensgeschichte entfaltet hat und vor diesem Hintergrund die Beerdigung zu planen. Dies alles geschieht im vertraulichen Gespräch mit Pfarrerin oder Pfarrer. Aus dem, was besprochen wurde bereitet der Pfarrer oder die Pfarrerin die Beerdigung vor. Der Abschied von einem geliebten Menschen erhält so einen Rahmen, der neben der Trauer auch Worte und Rituale findet für Trost und Hoffnung. Und zwar für Hoffnung, die das Leben umgreift und über den Tod hinaus geht: „Weder Tod noch Leben, weder Gegenwärtiges noch Zukünftiges, weder Hohes noch Tiefes, noch sonst irgendetwas in der ganzen Schöpfung kann uns je von der Liebe Gottes trennen.“ (Römer 8,38-39)