Hochzeit

Was müssen Sie bedenken, wenn Sie in unserer Kirchengemeinde Frieden und Versöhnung heiraten möchten?

Immer wieder rufen uns Paare an und stellen diese Fragen. Damit es allen leichter ist, habe ich die wichtigsten Punkte einmal zusammengefasst.

Vorweg, jeder und jede ist bei uns willkommen. Einzige Bedingung: Mindestens einer von Beiden muss Mitglied in einer christlichen Kirche sein. Dabei ist es egal, ob Sie zur katholischen oder zur evangelischen Kirche gehören. Im evangelischen Verständnis ist die Ehe kein Sakrament, sondern wir feiern einen Gottesdienst anlässlich einer Eheschließung und bitten dabei Gott um Segen für das Paar.

Der erste Schritt
– Denken Sie bitte daran, auch die Pfarrerin/der Pfarrer braucht einen gewissen Vorlauf. Es ist gut, mindestens ein Jahr vor dem Hochzeitstermin das Pfarramt zu kontaktieren.
Rufen Sie im Pfarramt an (die Kontaktdaten der Pfarrer finden Sie in der Rubrik Mitarbeiter), um einen möglichen Hochzeitstermin zu vereinbaren. Meistens ist das ein Samstag, es kommt aber auch schon mal vor, dass Paare sich an einem anderen Wochentag trauen lassen.
Wenn der Tag gefunden ist, dann rückt die Uhrzeit in den Blick. Selbstverständlich können Sie die Zeit frei wählen. Dabei sollten Sie nur folgendes bedenken: eine Trauung dauert je nach dem 40-60 Minuten.

Der zweite Schritt
– Jetzt machen Sie, kurz vor Ihrer Hochzeit, einen Termin für ein Traugespräch aus. Je nach dem werden zwei bis drei Stunden dazu gebraucht. Es kann aber auch möglich sein, dass ein weiterer Termin benötigt wird.
Im Traugespräch klären Sie den Ablauf, die Lieder, den Trautext (http://trauspruch.de) und die Trauformulierung.

Die Liturgie einer Trauung kann wie folgt aussehen:

· Einzug des Paares zur Orgelmusik gemeinsam mit Pfarrerin/Pfarrer · Begrüßung · Votum · Eingangsgebet · Lied · Eingangsspruch · Übergabe der Ringe · Gebet · Predigt · Bibelwort zur Ehe · Das Versprechen · Segnung · Fürbitten · Vater Unser · Kollektenansage · Lied · Segen für alle · Auszug des Paares mit Pfarrerin/Pfarrer zur Orgel

Sängerinnen bzw. Sänger oder auch schon mal ein Chor sind bei Hochzeiten beliebt und willkommen. Allerdings liegt diese Verantwortung beim Paar.

Das Fotografieren bei Hochzeiten ist erlaubt, allerdings sollte man es diskret tun. Beim Gebet oder bei der Predigt braucht niemand Bilder zu machen.

Das Werfen von Blumen in der Kirche ist mit RĂĽcksicht auf den Teppich nicht erlaubt.
Genauso ist das Werfen von Lebensmittel in Anbetracht der groĂźen Not auf unserer Erde auch nicht erlaubt.

Sprechen Sie uns ruhig an, falls Sie nach dem Gottesdienst noch einen kleinen Sektempfang vor der Kirche oder bei schlechtem Wetter im Foyer der Kirche wünschen. Der zuständige Küster kümmert sich sehr gerne darum. Preis nach Absprache.

Kontaktdaten zu Küster und Organist entnehmen Sie bitte auch der Rubrik Mitarbeiter.

FĂĽr die Richtigkeit
Nulf Schade-James